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Filmschulfest München

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Von Sonntag, den 14. November, bis Samstag den 20. November lief wieder das Filmschulfest München. 44 Studentenfilme aus 13 europäischen Ländern sowie aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika waren von Montag bis Sonnabend im Filmmuseum zu sehen . Deutschland war mit insgesamt 12 Filmen stark vertreten.  

Die in ihren Themen sehr variierenden Filme waren täglich zu vier verschiedenen Zeiten zu sehen. Da es sich um Kurzfilme handelte, waren diese in Gruppen zu je vier bis fünf Filmen eingeteilt. Diese Blöcke waren dabei jeweils zwei Mal zu sehen, so dass man in den meisten Fällen zeitlich zwischen Nachmittags- und Abendbesuchen wählen konnte. 

Innerhalb der Woche wurden diejenigen Filme gezeigt, die am allgemeinen Wettbewerb teilnahmen. Am Freitag waren um 14:30 bzw. um 19:30 dagegen die Beiträge zu sehen, die um die Preise der alljährlichen König Ludwig Trophy und des Sonderwettbewerbs um den besten Film zum Klimawandel gerungen haben.

Bei der König Ludwig Trophy hatten Studenten aus aller Welt die Möglichkeit, Werbespots für "König Ludwig Bier" zu drehen. Der beste Beitrag wurde hierbei mit 10000 Euro, dem höchsten Preis des Filmschulfestes, ausgezeichnet.  Der Preis ging an den Film "FÜR DIE EHRLICHEN MOMENTE" von Stefan Kochert.

Den Wettbewerb Klimafilm richtete das Filmschulfest zusammen mit der Nagelschneider-Stiftung aus. Im Vordergrund stand die Absicht, mit einem möglichst breiten Spektrum von Filmen mit dem Thema Klimawandel verbundene Fragen zur Diskussion zu stellen.  Der Preis ging an den Film "TECHNOLOGIEN" von Frederike Wagner und Tina Teucher.

Preisträger

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Die Nominierten für die König Ludwig Trophy Rangoli Agarwal, "The Jungle King", und Alke Marianne Scherrmann und Maia Sander, "The Mentalist", mit den beiden Moderatoren

Preise wurden in den folgenden Kategorien verliehen: 

Bester Film:
"FOR MADMEN ONLY (TYLKO DLA OBLAKANYCH)"  von Pawel Maslona

Arte-Kurzfilmpreis-:
"BOB" von Jacob Frey und Harry Fast

Bester Dokumentarfilm (Arri-Preis):
"HOLDING STILL" von Florian Riegel

Bestes Drehbuch (Luggi Waldleitner Preis):
"LOS MINUTOS, LAS HORAS (THE MINUTES, THE HOURS)" von Janaína Marques Ribeiro und Pablo Arellano Tintó  

Beste Kamera:
Till Girke für GÖMBÖC (Regie: Ulrike Vahl)

Beste Produktion eines deutschen Films (Panther-Preis):
"DANIELS ASCHE" von Boris Kunz (Buch & Regie)

Prix Interculturel für Verdienste um den interkulturellen Dialog:
"DANIELS ASCHE" von Boris Kunz

Eine besondere Erwähnung der Jury ging an:
"PREACHER (PREDIKER)" von Daan van Baelen

Sieger-Hochschulen

Was die Gewinner in deutschen staatlichen Filmhochschulen angeht, so verteilten sich die Preise wie durch Zauberhand recht gleichmäßig. Zwei Preise gingen jeweils an die Filmakademie Baden-Württemberg (FABW), Ludwigsburg sowie die das Festival mit ausrichtende Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF/M), je einer an die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sowie die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF/P), Potsdam-Babelsberg. 

Die übrigen Preise gingen an Studierende ausländischer Filmhochschulen, an die Wydzial Radia i Telewizji im. Krzysztofa Kieœlowskiego Uniwersytetu S'la;skiego (WRITV), Katowice, Polen, die Escuela Internacional de Cine y TV de San Antonio de los Baños (EICTV), Kuba (2 Preise), die Hogeschool Sint-Lukas, Brüssel (HSL), Belgien, sowie die Internationale Sommeruniversität (ISU), Berlin/Santiago de Chile.

Die Jury dieses Jahr bildeten der Regisseur Dito Tsintsadze (Jurypräsident),  die Schauspielerin und Musikerin Julia Hummer aus Hamburg, die US-amerikanische Filmexpertin Kathleen McInnis, die zweifache Preisträgerin des Vorjahresfestivals Yaelle Kayam aus Israel sowie der Kulturjournalist und Buchautor Thomas Willmann aus München.

Eröffnet wurde das Filmschulfest im Arri-Kino mit dem Film "DREIMALDRAUSSEN" von Alexander Costea und Miriam Märk. 

 

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