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Eisregen und Weihnachtsbeleuchtung-
Special Effects vom Wetter. |
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Sonntag, 11. Februar
Niemand weiß so recht, wie diese Stadt das so macht,
aber pünktlich zur Berlinale wird das Wetter überwiegend gruselig.
Vielleicht ist das Wetter der Grund, weshalb sich so viele Zuschauer in
die Kinos flüchten, vor Eisregen, Schnee oder simplen Regenschauern,
statt irgendwo entspannt durch die Straßen zu flanieren.
Der Abend jedenfalls verwandelte die Stadt
stellenweise in eine eisglatte Fläche. Rund um den Pariser Platz sah man
zahlreiche Gäste der verschiedenen Empfänge (MEDIA, und EEAP) in
Abendgarderobe über vereistes Kopfsteinpflaster schleichen, hilflos den
Widrigkeiten des Wetters und der Schuhmode ausgeliefert.
Ob Stöckelabsätze gegenüber handgenähten
Ledersohlen bei Glatteis im Vor- oder Nachteil sind, konnte man nicht
wirklich ausmachen. Zu einem Empfang geht man eben nicht in wetterfestem
Schuhwerk, ein wenig Leidensbereitschaft kann nichts schaden. Wer dann die
Empfänge sicher erreichte, wurde belohnt durch locker Atmosphäre und
temporeiche Lifemusik.
Montag, 12. Februar
Morgens ist von dem Glatteis nichts mehr zu spüren,
Tauwetter ist angesagt. Ab Mittags dann Dauerregen. Der Empfang der
Cinemedia im Tipi-Zelt vor dem Bundeskanzleramt, einer Art Cabarét oder
Kleinkunst-Bühne mit viel rotem Plüsch brachte ein Wiedersehen vielen
Kolleg-inn-en mit sich. Ein Damenquartett mit jazztauglichen
Blasinstrumenten spielte auf und zog auch bisweilen durch die Reihen der
Gäste.
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Nass, kalt, windig... Schutz findet man
nur im gut beheizten Kino |
Besonders schöne Geste,- auch zahlreiche Ehemalige
Mitarbeiter waren dort, man vergisst die früheren Weggefährten nicht und
auch Kollegen vom konkurrierenden Postproduktion-Haus Arri waren
eingeladen.
Einige KIno- und Vertriebsleute warnen vor den vielen
neuen Filmverleihern, die eigentlich nur Fördergelder abziehen, sich aber
nicht wirklich um die Filme kümmern, die sie verleihen. Insgesamt sind
die Filmhersteller und Postproduktionsleute mit dem vergangenen Jahr sehr
zufrieden. Plötzlich bemerken zahlreiche Produzenten, dass eigentlich nur
Film eine vernünftige, langzeitstabile SIcherung der kostbaren
Originalaufnahmen ermöglicht. Insbesondere wenn aufwändige Produktionen
zukunftssicher für HD produziert werden sollen, ist Film nach wie vor
optimal.
Ja und dann gab es da noch diverse Horrorstories von
den Arri-Leuten über digitale Produktionen, die Kunden auf Festplatte
gespeichert hatten, und die sich dann fürs Ausbelichten auf Film nicht
mehr abspielen ließen. Schöne neue digitale Welt.
Auf dem Fußweg zurück zum Potsdammer Platz geht man
dann an diesen seltsamen Regierungsgebäuden vorbei, watet durch matschige
Lehmwege,- irgendwie scheint bei all dem Architekturprotz das Geld
ausgegangen zu sein und man konnte nur den Fußweg auf einer Straßenseite
pflastern. Zum Glück regnet es und der Lehm frist sich ganz zärtlich ins
Schuhwerk.
Er ist nicht gekommen...
Vielleicht täuscht ja der Eindruck, aber vielleicht
auch nicht,- an allen Ecken und Enden hört man dieses Seufzen und schwere
Atmen, wenn sich die weiblichen Festivalbesucher jenseits der 30 darüber
austauschen, dass er nicht gekommen sei. Er, der doch eigentlich hätte
kommen müssen, wo doch sein neuer Film hier Premiere hatte. Dieser Film
bei dem Regisseur Soderberg den für unsere Ohren so fatalen Fehler
beging, George Deutsch sprechen zu lassen. Selbst sprachbegabte Zuschauer
hatten ernsthafte Schwierigkeiten, zu verstehen, was George (der Name tut
nichts zur Sache, Clooney) da so auf Deutsch von sich gab.
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Im Gropius Bau werden Deals gemacht und
Projekte bewegt |
Das muss man erst mal schaffen, irgendwo abwesend zu
sein und gerade deshalb in aller (oder zumindest in einem Teil der) Munde
zu sein. Viele Besucherinnen zeigen sich enttäuscht, auch weil Roberto
(auch sein Name tut nichts zur Sache, De Niro), den sie als Plan B ins
Auge gefasst hatten, sich so rar gemacht hat.
Nun bleibt praktisch nur noch die Pilgerfahrt an den
Comer See, zum Anwesen von George in Laglio. Ist ohnehin auch von den
Wetterverhältnissen mehr zu empfehlen als Berlin im Februar.
Nein, auch die Herren sind nicht wirklich
Star-Resistent. Irgendwer hat tatsächlich Kate Blanchet fotografiert, der
winzige Hinterkopf auf dem Foto aus größerer Entfernung soll sie
jedenfalls gewesen sein. Beneidenswert, ein Einmaliges Dokument..
Der Filmmarkt im Gropius-Bau schien weniger
bevölkert als im Vorjahr. Es läge an den großen Distanzen der
verschiedenen Kinos voneinander, vermutet die Grand Dame der deutschen
Filmvertriebe.
Dafür herrscht im DEBIS-Gebäude ungebrochene
Nachfrage nach Kinokarten. Für Viele gibt es gegen Abend bereits keine
einzige Kinokarte mehr für den nächsten Tag.
Dienstag, 13. Februar
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Der traditionelle Kodak Empfang brachte
einmal mehr Profis und Nachwuchs zusammen |
Nein, das Wetter ist nicht wirklich besser geworden,
Schirme und Regenjacken verderben nach wie vor jeden festlichen
Dresscode.
Vormittags eines der Berlinale-Rituale,- der Kodak
Empfang in der Vertretung des Landes BW. Einige bekannte Gesichter, aber
auch sehr viele Filmstudenten. Dafür dass es schlichtweg keine
Einladungen mehr gab, waren überraschend viele Lücken in den Reihen, da
hätten die 10 Filmstudenten, die ich gerne mitgenommen hätte, ganz
entspannt hineingepasst.
Die Kameraleute auf die ich mich gefreut hatte,
sie wiederzusehen, waren nicht da. Wie so oft wurde überall ein wenig
gefachsimpelt und philosophiert, wie lange Film denn noch als
Trägermaterial existiere und welche Geheimpatente für digitale
Bildverarbeitung Kodak denn vermutlich in den Schubladen liegen habe.
Die armen Gastgeber des Filmherstellers konnten, wie
das so ist, erst gegen Ende der Veranstaltung, von den vielen Gesprächen
ermattet, ein Häppchen vom feinen, nicht wirklich vegetarierfreundlichen
Büffet nehmen. Badische Küche munkelt man, sei so.
Mittags gibt es bereits keine Karten mehr für die
Filme zwischen Morgens und Abends am nächsten Tag. Das morgendliche
Schlangestehen wird empfohlen und überhaupt gäbe es sieben Kategorien,
von denen nur 3 im Debis-Center verwaltet würden. Andere Akkreditierungen
hätten deutlich besseren Zugang zu Karten. Bitter.
Ob es an der Wahl des falschen Menschen am Counter
lag?- Unter der Hand werden Tipps gehandelt, welche Counter-Strategie die
Erfolgversprechendste ist um noch an Wunschkarten zu kommen. "Bei den
Frauen kriegt man die schlechtesten Karten", so die einhellige
Meinung- die machen alles total pflichtgemäß- aber wenn man bei den
jungen Männern am Schalter ist, ermöglichen die manchmal auch Karten,
die man eigentlich gar nicht kriegen dürfte.
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Zum ersten Mal gab es einen HFF-Empfang
mit vielen Studenten derselben, aber auch diversem Filmnachwuchs von
der DFFB, der Babelsberger HFF und der Macromedia FH |
Nachmittags dann in der Home Base der erste
HFF-Empfang quasi auf fremden Boden. Eine freundschaftliche, gastliche und
nicht unillustre Runde, die sich da zu Kaffee und Kuchen einfand. Einige
ehemalige Mitstudenten getroffen, sogar ein paar Professoren waren zu
sehen. Und natürlich jede Menge Filmstudenten,- aber warum nur qualmen
die so viel,- den Zeitgeist völlig übersehen?
Zurück im Debis-Haus an den Ticketschaltern-
gähnende Leere. Die Platzanweiser, welche bei langen Schlangen den
Wartenden den nächsten freien Counter zuweisen, stehen ziemlich einsam
da. Die Armen müssen das auch tun, wenn es gar keine Schlange gibt. So
halt denn ihr dünnes "Nest please" durch die leere Halle.
Im strömenden Regen dann weiter zum Pariser Platz.
Irgendein weiblicher Gast verlässt, angeführt von einer Armada von
Hotelboys mit Schirmen und gigantischem Gepäck das Hotel Adlon,- ja- ganz
wie wir es aus dem Kino kennen.
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Beim arte-Empfang gab es freundliche
Gespräche und kleine Häppchen |
Am frühen Abend dann der Arte-Empfang in der
Kunstakademie. Wiedersehen mit zahlreichen Kollegen, Gespräche über die
besten Verleih- Vertriebswege. Einhellige Meinung der meisten Befragten-
Im Vertrieb lauern zwar die besten Gewinnmargen,- wie es nun mal so ist
bei Maklern, aber bei den Produzenten, die für die Filme ins Risiko
gingen gibt es so gut wie keine Rückflüsse.
Die Strukturen der Filmindustrie werden von fast
allen Nachwuchsleuten beklagt,- außer solche Strukturen wie arte oder
3Sat,- die sind für ziemlich viele Zuschauer der Grund, weshalb sie ihre
Fernseher noch nicht auf den Sperrmüll geworfen haben.
Gefreut, eine Jungschauspielerin wiederzusehen, die
in einem Spielfilm eine Hauptrolle übernehmen sollte, der bisher nicht
zustande kam. Sie kannte einen noch, war aber ganz woanders, sehr bemüht,
potentielle neue Auftraggeber zu kontakten. Seltsam. Schauspieler sind so,
sagt man. Manchmal.
Mittwoch, 14. Februar
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Die Ticketcounter verwalten den Mangel |
Ja da war wieder dieser Empfang der Filmanwälte im
Berlin Capital-Club, der diesen tollen Fahrstuhl ins oberste Stockwerk
hat, aber nur einen einzigen Etagenknopf im Fahrstuhl, Sie wissen schon,
wie in den James Bond- Filmen in den Kommandozentralen der Bösewichte.
Nur in diesem Fall erwarteten die geladenen Gäste freundlich gestimmte
Filmanwälte, frisches Backwerk und anregende Gespräche.
Danach schnell ins Debis- Hochhaus, Karten für den
nächsten Tag... sagte ich Karten? Nein, wer mittags kommt braucht keine
Kartenwünsche mehr äußern, selbst ein "Geben Sie mir irgendwas,
egal, irgendwas das am Nachmittag läuft", führt zu keinem
Filmerlebnis. Es gibt schlichtweg keine Karten mehr. Und weil sich das
rumgesprochen hat, dass es einfach viel zu wenig Karten gibt, herrscht an
den Countern ab Mittags weitgehend Leere.
Die Absperrungen, welche den großen Ansturm der
frühen Morgenstunden kanalisieren helfen, staken wie einsame Mahnmale
eines unzureichenden Kartenangebots für die vielen Akkreditierten aus dem
Marmorboden.
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Preisverleihung bei der evangelischen
Kirche |
Irgend etwas ist heute anders- irritierend, untypisch
und deutet das Ende der Berlinale an: Es regnet nicht mehr und das Wetter
wird besser.
Später im Gropiusbau zeigt auch der Filmmarkt ernste
Auflösungserscheinungen. War noch im Vorjahr der Donnerstag der
allgemeine Aufbruchsstag, so waren diesmal bereits am Mittwoch die ersten
Stände verwaist.
Auf diese Weise haben selbst die sonst eher
überlasteten Filmhändler Zeit zu einer kurzen Einführung für
Filmstudenten in die Gesetze des Marktes. Der deutsche Vertriebschef
erklärt, dass er immer nur mit dem Bauch entscheide, welche Filme er
vertreibe und dass man natürlich auch Sicherheit haben müsse, dass der
Film dem Publikum gefällt und nicht so verkünsteltes Zeug sei, das
keiner sehen wolle.
Die Bandbreite seiner Filme lässt sich an den Titeln
ablesen und tatsächlich gibt es zwischen den Mainstreamfilmen hier und da
auch Abweichungen. Ihn deshalb als Independent-Film-Vertrieb zu
bezeichnen, wäre vermessen.
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Preisverleihung mit Bodenbeleuchtung |
Preise, Preise, Preise
Abends dann die Preisverleihung des relativ jungen
EPD-Film Publikumspreises. EPD-Film ist eine der letzten Bastionen der
Filmkritik, die sich weniger durch Pressetexte, dafür mehr durch das
eigene Sehen beeindrucken lässt.
Einmal mehr wird "Das Leben der
Anderen" ausgezeichnet. Einer der Produzenten, die Cutterin und die
Kostümbildnerin, nicht aber der Regisseur, nehmen den Preis entgegen.
Jene, die mit nach Los Angeles fliegen, machen sich ernsthafte Gedanken
über die notwendige Garderobe...
Beeindruckend der Mehrzwecksaal der evangelischen
Kirche mit futuristischer Fußbodenbeleuchtung, welche den Raum als
exzellente Location nicht nur für Science-Fiction Filme ausweist.
Erfreuliche Nachricht- ein Ehemaliger aus dem
Movie-College-Team, Bogdan Büchner erhält zur gleichen Zeit von
"Hollywood Lectures" den zweiten Preis, der mit 1000,- Euro
dotiert ist. Die Preisverleihung wirkt eher unorganisiert, wird irgendwie
nebenher, schnell und ohne jede Art von Zeremonie abgehandelt.
Drehbuchleute sollten eigentliche etwas mehr von Dramaturgie verstehen...
Donnerstag, 15. Februar
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Schlangen von Fans, die unermüdlich am
Hintereingang des Hyatt Hotels auf Stars warten |
Zu früh gefreut, auch für heute hält die Stadt
wieder alle Wetterschattierungen bereit, nur keine Wärme oder Sonne.
Donnerstage sind Abreisetage,- das spürt man einmal
mehr an den vielen Gästen, die bereits mit Rollkoffer und Flugticket zu
den letzten Empfängen eilen. Manche munkeln, dass, insbesondere auf dem
Internationalen Filmmarkt, die Abreisen sogar schon am Mittwoch
stattfinden und immer mehr Stände verweist sind.
Traditionell liegt auch der FFF Empfang in der
bayerischen Vertretung eher gegen Ende der Berlinale. Während sich
draußen vor dem Eingang zahlreiche Menschen ohne Einladung drängen und
auf Einlass hoffen, feiert die bayerische Filmszene die Erfolge der
letzten Monate bei zünftigen bayerischen Speisen wie Weißwurst,
Leberkäs etc. (in Bayern gibt es keine Vegetarier...) und hervorragenden
(auch vegetariertauglichen) Desserts.
Die für das Kartenprocedere Zuständigen leiden
sichtlich darunter, ungeladene Gäste zurückweisen zu müssen und allen
denkbaren und undenkbaren Behauptungen nachzugehen. Eigentlich will man ja
Niemand verletzen oder zurückweisen und vielleicht lauern unter denen,
die vor der Türe warten, ja die nächsten preiswürdigen Regietalente
oder Schauspielstars.
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Donnerstage sind Abreisetage- auch auf
dem internationalen Filmmarkt ist es spürbar ruhiger geworden |
Klaus Schäfer wies auf die Erfolgsstory des FFF hin
und nahm, wie bei solchen Gelegenheiten üblich, Rückzahlungsschecks für
erfolgreiche Produktionen wie "Wilde Kerle" (Teile 1-3) oder
"Sophie Scholl" entgegen.
Im Bierkeller des Hauses trifft man sich mit den
Filmmenschen, die man eigentlich auch in München, von wo man angereist
ist, treffen könnte. Aber in München schafft man es irgendwie nie, weil
man zu viel zu tun hat oder die Situation weniger gemütlich, gastlich
oder sonst wie unpassend ist.
Hier redet es sich leichter, unbefangener,
kann man die aktuellen Projekte vorstellen, kann sich Rat holen, oder
einfach nur ratschen. Familientreffen eben, bei dem auch zahlreiche
Nicht-Bayern eingeladen sind und sich sichtlich wohlfühlen.
Der Sales-Mann aus Los-Angeles macht es vor, wie man
Kontakte knüpft. Zielsicher bindet er so ziemlich Jeden am Tisch in
Gespräche ein, fragt nach und erzählt selbst von Ideen und Aktivitäten.
Und bald schon kennt Jeder Jeden am Tisch, ist über alle Vorhaben und
Interessen informiert, ganz undeutsch und enorm praktisch. Das gehört zu
einem großen Teil mit zum Geschäft- Lust darauf zu haben, mit Menschen
zu kommunizieren.
Schließlich ist dann auch mein Aufenthalt in der
Festivalstadt zu Ende. Noch eine langwierige U-Bahnfahrt zum Flughafen,
auf der sich einmal mehr die schrägsten Geschichten zwischen Fahrgästen
abspielen und zwangsläufig die Frage aufkommt, weshalb es neben Andreas
Dresen kaum andere Regisseure gibt, die diesen unerschöpflichen Vorrat an
skurrilen Figuren und merkwürdigsten Situationen für verfilmenswert
erachten.
Bisher wird Berlin vor allem als vielseitige Location
betrachtet, wie vielseitig erst die Geschichten dieser Stadt sind, könnte
deutlich mehr Beachtung finden.
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