Startseite
Dokfest 2008
Nach oben Filmschule Aktuell Community Seminare
 
 
Suche Startseite Druckansicht E-Mail ans Movie-College

Ein Projekt von

Das Movie-College sucht Partner und Sponsoren! mehr...

Eroeffnung

Sieben Tage lang gehören die Leinwände im Arri, Atelier, Filmmuseum, Gasteig und der Pinakothek wieder dem Dokumentarfilm  

Auf dieser Seite Verwandte Seiten
Links

Dokumentarfilm

Interview mit Regisseuren

Kritiken

Externe Links

Dokfest

Movie-College haftet nicht für den Inhalt externer Seiten

 

23. Internationales DOK.FEST

Es ist wieder so weit, die Freunde des faktischen, des realen, kurz der dokumentarischen Arbeitsweise können in München vom 1. bis zum 7. Mai eine Auswahl an heimischen und internationalen Dokumentarfilmen begutachten und sich einen Überblick verschaffen, was die Veranstalter in diesem Jahr für sehenswert erachten. 

Hier eine Auswahl der von uns gesehenen und besprochenen Filme:

  • Description of a Memory
  • Max Frisch. Citoyen
  • Kike Like Me
  • Im Jahr des Hundes
  • The Gates
  • Up The Yangtze
  • Elle s'appelle Sabine
  • Die Natur vor uns
  • Note by Note
  • Comeback
  • Draußen bleiben
  • Zigeuner

Neues Dokfest, alte Themen

Gewiss, ein Festival hat Schwerpunkte, hat eine Linie, hat Präferenzen. Doch so ganz kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass ein Großteil der Filme einmal mehr unter dem Motto "Schaut her, wie schlimm", eine geheime Checkliste der Problemthemen dieser Welt abarbeiten. Das ist vielleicht etwas zu dogmatisch, zu sehr der Dokumentarfilm-Sicht der 80er Jahre verhaftet.

Christoph Bauer und Yung Chang bei der Eröffnung

Sicher, es sind wichtige Themen, die Flüchtlinge dieser Welt, der Nahost-Konflikt, Hunger, Armut und Aids in der dritten Welt, und sie sollen und müssen auch erzählt werden. Dennoch kann der heutige Dokumentarfilm weitaus mehr leisten, als ohnehin nachdenkliche Zuschauer in ihrer Betroffenheit zu bestätigen.

Die Bandbreite an Themen, an Emotionen und Geschichten, welche in der ganzen Welt dokumentarisch umgesetzt werden, ist weitaus größer, reicher und schillernder, als es die Auswahl erscheinen lässt. 

Selbstverständlich wird die Redaktion auch in diesem Jahr das Dokfest besuchen und bemüht sein, möglichst viele interessante Filme zu besprechen und ihre Macher zu befragen. Ja und vielleicht täuscht ja auch der erste Eindruck, den das Programmheft uns vermittelt. Gerne würden wir auch die Meinung unserer Leser dazu erfahren, die das Dokfest besuchen.

Eröffnungsempfang im Gasteig

Titel, die erfreulich aus dem vorgenannten Rahmen herausfallen sind, ohne damit deren filmische Qualitäten bewerten zu wollen:

  • Comeback (Max Plettau)
  • Note by Note (Ben Niles)
  • La boite à tartines (Floriane Devigne)
  • Patti Smith: Dream of Life (Steven Sebring)
  • Im Jahr des Hundes (Ursula Scheid)
  • Draußen bleiben (Alexander Riedl)

Das Dokumentarfilmfestival ist sicher auch eine Chance, dem Publikum dieses Genre näher zu bringen, eine größere Themen- und Formenvielfalt würde sicher dazu beitragen.

TV-Nachspieler

Eröffnungsempfang im Gasteig

Weshalb ein renommiertes Festival bereits hierzulande im Fernsehen ausgestrahlte Filme nachspielt, erschließt sich nicht wirklich, selbst wenn ein TV-Sender zu den Hauptsponsoren gehört, sollte man die kostbaren Festival-Termine doch eher neuen, frischen Produktionen vorbehalten. Auf anderen Filmfestivals sind erfolgte TV-Aufführungen stets ein Ko-Kriterium.

Rahmenveranstaltungen:

  • Eröffnug DOK.FEST 2008: 30. April, 20:00, Gasteig
  • DOK.FEST goes Muffatwerk: 02. Mai, 11:00-17:00
  • Discovery Campus Special - That's Docutainmnet Tag 1: 03.Mai, 11:00-19:00, Hanns-Seidel-Stiftung
  • Maitanz der AG DOK: 03.Mai, 21:30, Pathos Transport Theater
  • Nils Bolbrinker, Christiane Stahl und Thomas Thielsch

    Discovery Campus Special - That's Docutainmnet Tag 2: 04.Mai, 10:00-19:00, Hanns-Seidel-Stiftung
  • Preisverleihung DOK.FEST 2008, 04.Mai, 20:00, ARRI-Kino
  • Ludwig Kameraverleih Workshop, RED ONE: 06.Mai, 14:00-18:00, Ignaz-Günther-Haus 

Kino und Diskussionen

Besonders die Heimspiele, jene Filme Münchner Filmemacher, die zur örtlichen Premiere auch alle Freunde, Team und Protagonisten einladen konnten, erfreuten sich voller Kinosäle.

Die Diskussionen nach dem Film blieben naturgemäß recht knapp, der Saal muss in der Regel für die folgende Vorstellung von Popcorn und Getränkebechern befreit werden, so vertagt man die Fragen auf Draußen.

Alexander Riedl mit den zwei Hauptprotagonistinnen und der Produzentin

Ein überfülltes Kino erlebte Alexander Riedl am 3. Mai mit seinem "Draußen Bleiben". Die ersten Reihen waren durchgängig mit Kids aus dem Film besetzt, die mit ihren Kommentaren und spontanen Reaktionen die Authentizität des Films live unterstrichen.

Der Film war in HDV gedreht, gemischt mit einigen wenigen Einstellungen, die in Super 16 gedreht waren. Ein sehenswertes Beispiel für dokumentarische Erzähllust und Nähe zu den Protagonisten. Kameramann Martin Farkas sind intensive Bilder und eine große Nähe zu den Jugendlichen gelungen.

Der ursprünglich als "Street-Fußball" gedachte Film hatte sich zu Recht während des Drehs intensiver den starken Protagonistinnen zugewandt.

Preisträger 2008

 

Volle Kinos,- der Dokumentarfilm zieht an.

Der Dokumentarfilmpreis 2008 des Bayerischen Rundfunks und der Telepool geht an  LIFE AFTER THE FALL von Kasim Abid (GB/ Irak 2008).

 

Den Festivalpreis Der Besondere Dokumentrafilm bekommt  CITIZEN HAVEL von Pavel Koutecky und  Miroslav Janek (Tschechien 2008).

 

Der Horizonte Preis wird Regisseurin Rajula Shah  für  ihen Film WORD WITHIN THE WORD 
(Indien 2007) verliehen.

 

Der  FFF Förderpreis Dokumentarfilm wird  Alexander Riedel für DRAUSSEN BLEIBEN   (Deutschland 2007) überreicht.

 

Den  OmU Förderpreis erhält   Maximilian Plettau für COMEBACK (Deutschland 2007).

 

 

Interviews mit Regisseuren

Dan Geva, Ursula Scheid, Jamie Kastner, Matthias von Gunten

Filmkritiken

Die Natur vor uns, Zigeuner, Kike like me, The Gates, Up The Yangtze, Max Frisch. Citoyen, Note by Note

 

 
© 1999-2009
Movie-College

Allary Film,
TV & Media
 
 
 

Titel:   Dokfest 2008
Zugriff:
Adresse:

Quelle: Movie-College (www.movie-college.de)

Allary Film, TV & Media (München) – Alle Rechte vorbehalten