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Preisverleihung

Am Sonntag, den 30. November, um 19 Uhr kamen Studenten und deren Professoren (u.a. aus Australien, Singapur, Indien, Taiwan und Kanada), Jury, Publikum und Interessierte zusammen um mit der Preisverleihung das 23. Internationale Festival der Filmhochschulen München zu beenden. Schauspielerin Jeanette Hain moderierte im Filmmuseum die Preisverleihung, bei der insgesamt zwölf Filme ausgezeichnet wurden, ausgewählt von der fünfköpfigen Jury unter dem Vorsitz des Bundesfilmpreisträgers Peter Sehr aus 77 Beiträgen. Oscar-Preisträger Rolf Zehetbauer ("Cabaret") war eigens gekommen, um den nach ihm benannten Preis für die beste Szenografie selbst zu überreichen.

Preisträger

  • VFF Young Talent Award für besten Film (3000 Euro) 
    gestiftet von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten GmbH) 

"Dremano Oko"

von Vladimir Perisic 
École Nationale Supérieure des 
Métiers de L'Image et du Son FEMIS 
Frankreich, 31 min.

  • Student Camera Award für beste Kamera (1000 Euro) 
    gestiftet von Film & TV Kameramann 

"Untertage" (Days under) 

von Jiska Rickels. 
Kamera: Martijn van Broekhuizen 
Nederlandse Film en Televisie Academie NFTA
Niederlande, 24 min.

 

 

  • Luggi-Waldleitner-Preis für bestes Drehbuch (3000 Euro) 
    gestiftet von der Familie Waldleitner 
"Oneg Shabat"  

(Sabath Entertainment) 

von Mihal Brezis 
Drehbuch: Mihal Brezis und Oded Binnun 
Sam Spiegel Film & Television School Jerusalem JFSF, Israel, 20 min.

 

  • Förderpreis Rolf Zehetbauer für das beste Szenenbild 2003 (500 Euro) 
    gestiftet vom Förderverein M.A.D. (Medienarchitektur und Mediendesign Beirat) des Studiengangs Film- und Fernsehszenenbild der HFF München, des Studiengangs Szenografie der HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg und des Studienfaches Szenenbild der Filmakademie Baden-Württemberg 

"Machine"  

von Jonathan Bentovim 
Szenenbild: Emily Harris 
London Film School LFS 
Großbritannien, 16 min.

 

 

  • ESP-Förderpreis (Stipendium des European Subsidy Program for Young Film Professionals für ein Praktikum bei einer renommierten europäischen Kinoproduktion) 
    gestiftet vom EIKK (Europäisches Institut des Kinofilms Karlsruhe) 

.

"Lidé z Autobusa" (Passengers)

von Vaclav Kadrnka 
Akademie Múzicky'ch Umeni FAMU
Tschechische Republik, 15 min

 

  • ProSieben Nachwuchspreis für beste Regie eines deutschen Film (4000 Euro) 

"Himmelfahrt" (One-Way Ticket)

von Ulrike Grote 
Hamburger Filmwerkstatt HFW 
Deutschland, 13 min.

 

  • Panther-Preis für beste Produktion eines deutschen Films (Dolly-Ausstattung für vier Wochen) 

"Fragile"  

von Sikander Goldau 
Münchner Hochschule für Fernsehen und Film HFF 
Deutschland, 20 min.

 

  • Special Prize of the Jury (nicht dotiert) 

"Zwölf 1/2 Minuten"  
(Twelve 1/2 Minutes) 

von Joscha Douma 
Filmakademie Baden-Württemberg FABW 
Deutschland, 14 min.

 

"Grauzone" (Grey Zone)

von Karl Brettschneider und Christian Haake 
Universität für Musik und Darstellende Künste UMDK 
Österreich, 18 min.

 

  • Special Mentions 

"Excursion"

von Cris Jones 
Victorian College of the Arts, School of Film and Television VCA 
Australien, 3 min.

 

"Lucie & Vera"

von Julia von Heinz 
Technische Fachhochschule Berlin TFH
Deutschland, 26 min.

 

"Sea Monsters"

von Mark Walker 
National Film and Television School NFTS
Großbritannien, 16 min.

 

Auslastung...

Bis dahin waren alle zwölf Wettbewerbsprogramm, die Spezialvorführung der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, die außer Konkurrenz lief, und das Preisträger-Screening, das der Preisverleihung folgte, restlos ausverkauft. Auch die drei Midnight-Specials ware fast komplett ausgebucht. Insgesamt ergibt das offiziell eine Auslastung von 98 Prozent, nur kam nicht immer jeder, der auch eine Karte gekauft hatte. Die Wettbewerbsprogramme waren trotzdem sehr gut besucht, nur um Mitternacht fiel es manchen Leuten doch etwas schwer noch einmal ins Kino zu gehen.

...und Kartenproblem

Doch gab es dadurch das Problem, dass Personen, die gerne die Filme angeschaut hätten, keine Karten mehr bekommen konnten. Das Kino war zu klein, um die gesamte Menge der Interessierten zu fassen. Bereits am zweiten Tag bekam man für die Coupons, die man für die offiziellen Eintrittskarten eintauschen sollte, so gut wie nichts mehr. Letztendlich standen viele vor dem Problem gehen zu wollen, mit einem Coupon in der Hand, aber nicht gehen zu können. Auch die Bitte der Festivalveranstalter die Karten, die nicht benötigt wurden zurückzugeben, brachte nicht den nötigen Erfolg. Immer wieder standen noch Leute vor dem Kino in der Hoffnung die Vorstellung sehen zu können und immer wieder blieben vereinzelt freie Plätze im Kinosaal.

 

 
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