Am Sonntag, den 30. November, um 19 Uhr kamen Studenten und deren
Professoren (u.a. aus Australien, Singapur, Indien, Taiwan und Kanada),
Jury, Publikum und Interessierte zusammen um mit der Preisverleihung das 23.
Internationale Festival der Filmhochschulen München zu beenden.
Schauspielerin Jeanette Hain moderierte im Filmmuseum die Preisverleihung,
bei der insgesamt zwölf Filme ausgezeichnet wurden, ausgewählt von der
fünfköpfigen Jury unter dem Vorsitz des Bundesfilmpreisträgers Peter Sehr
aus 77 Beiträgen. Oscar-Preisträger Rolf Zehetbauer ("Cabaret")
war eigens gekommen, um den nach ihm benannten Preis für die beste
Szenografie selbst zu überreichen.
von Mihal Brezis
Drehbuch: Mihal Brezis und Oded Binnun
Sam Spiegel Film &
Television School Jerusalem JFSF,
Israel, 20 min.
Förderpreis Rolf Zehetbauer für das beste Szenenbild2003
(500 Euro)
gestiftet vom Förderverein M.A.D. (Medienarchitektur und Mediendesign
Beirat) des Studiengangs Film- und Fernsehszenenbild der HFF München,
des Studiengangs Szenografie der HFF "Konrad Wolf"
Potsdam-Babelsberg und des Studienfaches Szenenbild der Filmakademie
Baden-Württemberg
"Machine"
von Jonathan Bentovim
Szenenbild: Emily Harris
London Film School LFS
Großbritannien, 16 min.
ESP-Förderpreis (Stipendium des European Subsidy Program for
Young Film Professionals für ein Praktikum bei einer renommierten
europäischen Kinoproduktion)
gestiftet vom EIKK (Europäisches Institut des Kinofilms
Karlsruhe)
Bis dahin waren alle zwölf Wettbewerbsprogramm, die Spezialvorführung
der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, die außer Konkurrenz
lief, und das Preisträger-Screening, das der Preisverleihung folgte,
restlos ausverkauft. Auch die drei Midnight-Specials ware fast komplett
ausgebucht. Insgesamt ergibt das offiziell eine Auslastung von 98 Prozent,
nur kam nicht immer jeder, der auch eine Karte gekauft hatte. Die
Wettbewerbsprogramme waren trotzdem sehr gut besucht, nur um Mitternacht
fiel es manchen Leuten doch etwas schwer noch einmal ins Kino zu gehen.
Doch gab es dadurch das Problem, dass Personen, die gerne die Filme
angeschaut hätten, keine Karten mehr bekommen konnten. Das Kino war zu
klein, um die gesamte Menge der Interessierten zu fassen. Bereits am zweiten
Tag bekam man für die Coupons, die man für die offiziellen Eintrittskarten
eintauschen sollte, so gut wie nichts mehr. Letztendlich standen viele vor
dem Problem gehen zu wollen, mit einem Coupon in der Hand, aber nicht gehen
zu können. Auch die Bitte der Festivalveranstalter die Karten, die nicht
benötigt wurden zurückzugeben, brachte nicht den nötigen Erfolg. Immer
wieder standen noch Leute vor dem Kino in der Hoffnung die Vorstellung sehen
zu können und immer wieder blieben vereinzelt freie Plätze im Kinosaal.