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Alle Jahre wieder
"Das Filmfest München ist keines der üblichen Festivals. Es ähnelt mehr einer tollen großen Party, auf der man viele neue Freunde kennen lernen kann." Samuel Fuller Vom 25. Juni bis zum 32. Juli ist München zum 23. Mal Schauplatz des zweitgrößten deutschen Festivals nach der Berlinale. Der Fokus des diesjährigen Festivals liegt auf dem Filmland Japan. Das Filmfest München wurde 1983 zum ersten Mal veranstaltet. Dieses Jahr kommt zu den bewährten Sparten die Kategorie "Jugendfilm" hinzu. Neben einem erstmalig stattfindenden Arbeitstreffen der European Film Promotion veranstaltet German Films auch heuer wieder Screenings deutscher Filme für Filmeinkäufer aus ganz Europa. Das Festivalprogramm ist durch die Mixtur von zahlreichen Kino-, Kurz- und Fernsehfilmen und Dokumentationen nicht allzu übersichtlich, also sollte man früh beginnen seine persönlichen Highlights heraus zu filtern und für Karten anzustehen. Auf der Internetseite des Filmfest München lassen sich die Filme aber per Kategorie suchen. Besonders beliebt nicht nur bei den jüngeren Zuschauern ist auch das Kinder-Filmfest, das heuer zum ersten Mal durch die Kategorie Jugendfilmfest (mit Filmen, die sich an 12- bis 18jährige wenden) erweitert wird. Auch dieses Jahr wieder liegen die teilnehmenden Kinos in Gehweite zueinander. Die sogenannte "Isarmeile" geht vom Rio-Kino über das Gasteig, die Kinos im Forum am Deutschen Museum und Maxx bis zum Filmmuseum München. Film- und FestivaleindrückeKulturzentrum
Auch heuer wieder erstreckt sich die Filmfestmeile vom Rio am Rosenheimer Platz bis zum Filmmuseum. Bei dem derzeitigen Wetter dürfte es nicht allzu schlimm sein, diese Strecke zu bewältigen- zumal dieses Jahr ein dunkelblauer Streifen auf dem Gehsteig für ein verbindendes Element sorgt und den Weg zwischen den Kinos zur Flaniermeile erhebt.
Die FilmeWir vom Movie-College haben uns auch 2005 vorgenommen, alles was uns unter die Augen kommt, zu schauen und darüber zu schreiben. Unter FFM 05 Gesehen stellen wir die Filme vor und bemühen uns um subjektive Sichtweisen.
Filmreihen/Programm
Reihen zu einzelnen PersonenZu den Künstlern Paul McCarthy, Mario Adorf, Kurosawa und Kinoshita werden eigene Reihen gebracht. Hier kann man sich zu verschiedenen Beiträgen zu einer bestimmten Person informieren. Preise und Preisträger
Publikumspreis: Der Gewinner des Publikumspreises steht fest: nach dem Regieförderpreis erhält nun Byambasuren Davaa für ihren Film DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES eine weitere Auszeichnung. Der Film spielt wie sein Vorgänger "Die Geschichte vom weinenden Kamel" in der Mongolei und vermischt gekonnt Dokumentarisches mit den mythischen Geschichten des mongolischen Volkes.
CineMerit Award: Mit dem CineMerit Award, dessen Symbol von der Münchner Künstlerin Gabriela von Habsburg kreiert wurde, ehrt das Filmfest München seit 1997 herausragende Persönlichkeiten des internationalen Filmschaffens für ihre Verdienste um die Filmkunst. Bisherige Preisträger waren u.a. Susan Sarandon, Francesco Rosi, Milos Forman, Regisseur, Jacqueline Bisset, Geraldine Chaplin und Sir Alan Parker.
Regie Förderpreis: Am Mittwochabend wurde der Regie Förderpreis vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 60.000 Euro und wird auf vier Personen aufgeteilt: Byambasuren Davaa erhält den Preis für ihren neuen Film DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES, den Drehbuchpreis bekommen Emily Atef und Esther Bernsdorff für MOLLY´S WAY. Die Preise für Darsteller gehen an Maria Kwiatkowsky (LIEBE AMELIE) und Constantin von Jascheroff (FALSCHER BEKENNER). VFF TV Movie Award: Den VFF TV Movie Award, der seit 1996 verliehen wird, ist mit 25.000 € dotiert und wird der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten gestiftet. Der Preis wird an den Produzenten des besten Fernsehfilms aus der Programm-Sektion des Filmfest München ,Deutsche Fernsehfilme' vergeben.
Bernhard Wicki-Friedenspreis: Seit 2002 wird außerdem der mit 10.000 Euro dotierte Bernhard Wicki-Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke (gestiftet vom Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.) verliehen. Die Auszeichnung würdigt künstlerische Arbeiten oder Filmemacher, die sich für Humanität, Toleranz und Aufklärung einsetzen. Bisherige Preisträger waren Goran Paskaljevic (2002) und Marceline Loridan-Ivens und Anouk Aimée (2003). Am Donnerstag, den 30.06.05 wird Marc Rothemund (Sophie Scholl- Die letzten Tage) mit dem Bernhard Wicki-Friedenspreis ausgezeichnet.
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