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EröffnungDas Festival wurde nach einer Begrüßung durch Festivalleiter Andreas Ströhl durch den Oberbürgermeister der Stadt München, Christian Ude, eröffnet. Die Vorführung des Eröffnungsfilms, die nun zum zweiten Male im Mathäser-Filmpalast stattfand, wurde von viel Prominenz besucht, darunter auch zahlreiche internationale Festivalgäste. Bei etwa 100 eingeladenen Regisseuren konnte Andreas Ströhl mit Recht auf den Anspruch des Filmfestes, ein Publikums- und Regiefestival zu sein, verweisen und lud zu den allabendlichen Gesprächsrunden mit den Regisseuren ein. Der Eröffnungsfilm, "Drum", die Geschichte um den afrikanischen Journalisten Henry Nxumalo und den deutschen Fotografen Jürgen Schadeberg in ihrem Kampf gegen die Ungerechtigkeit im Südafrika der 50er Jahre erzählte eine tragische, berührende Geschichte mit recht konventionellen Mitteln.
EmpfangIm Künstlerhaus am Lenbachplatz fand der Empfang der Landeshauptstadt München statt. Bei tropischen Temperaturen war der kleine Innenhof der beinahe einzige Ort, an dem es sich halbwegs aushalten ließ. So war die Getränkebar im Hof von zahlreichen Dehydrierten Besuchern umlagert, während die Büffets in den Innenräumen von vielen Besuchern schlichtweg gar nicht erst gesehen wurden. Stars und Sternchen, begleitet von ihren eifrigen Agent-inn-en, Regisseure, Produzenten, Verleiher, Förderer, aber auch erfreulich viele Filmstudenten wurden gesichtet und nutzten die Gelegenheit zum lockeren Meinungsaustausch. Diskussionsrunden
DO IT YOURSELF- Filmemacher als Filmverleiher- Alternative, Zukunftsmodell oder Sackgasse? statt. Sebastian Zühr (Film 1, Berlin), Werner Fuchs (Filmwelt, Zorro Film, München), Christoph Ott (NFP, Berlin) und andere diskutieren unter der Moderation von Dirk Dotzert über die Selbstvermarktung von Filmemachern. Was treibt sie dazu? Welche Perspektiven erwarten sie sich? Welche Auswirkungen hat das auf die etablierte Verleihszene?
Montag, 27. Juni 05, 15 Uhr: Filmarbeit lernen-Dimensionen, Probleme und Möglichkeiten für den Nachwuchs Eine Veranstaltung des MedienCampus Bayern in der Black Box im Gasteig, Begrüßung durch Frau Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, Geschäftsführerin des MedienCampus. Podiumsteilnehmer: Mathias Allary (Allary-Film, Tv & Media), Anne-Christiane Feddern (Bavaria-Film), Gabriele Guggemos (Treffpunkt Filmkultur), Henriette Richter-Röhl (Schauspielerin), Steffen Schmidt-Hug (Bundesverband Regie), Udo Wachtveitl (Schauspieler), Dr. Ernst Wagner (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus).
Mittwoch, 29.06.05, 11 Uhr: Berlinale World Cinema Fund (WCF) Der WCF ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes und der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Als weiterer Kooperationspartner ist seit Anfang des Jahres das Goethe Institut dabei. Ziel des WCF ist die Förderung von Filmprojekten aus Ländern, deren Filmindustrie kaum entwickelt ist oder durch politische und ökonomische Krisen in ihrer Existenz bedroht wird. Podiumsteilnehmer: Sonja Heinen, Vincenzo Bugno (Projektleitung WCF), Friederike Tappe-Hornbostel (Kulturstiftung des Bundes), Detlef Gericke-Schönhagen (Goethe Institut), Keith Shiri (Jurymitglied WCF) VorträgeAm Freitag, dem 1. Juli 05 findet von 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr im Künstlerhaus, Lenbachplatz 8 das XIX. Münchner Symposion zum Film- und Medienrecht statt. Thema: MEDIENFONDS. Motor für die Entwicklung einer international ausgerichteten Filmindustrie in Deutschland? Acht Fachvorträge sowie eine Diskussion über den Filmfonds als Produzent oder Co-Produzent sind Bestandteil des Nachmittags. Filmland Italien
Traditionell hat das italienische Institut für Außenhandel wieder zu Ehren der im Festival stark vertretenen italienischen Filme zu einem abendlichen Empfang eingeladen. Im Festival zu sehen waren die Filme "Ma Quando Arrivano le ragazze?", "Certi Bambini", "Le chiavi di casa", "Vento di terra", "La febre", "Quando sei nato non puoi piu´nasconderti", "L´amore ritrovato" sowie "Tartarughe sul dorso". In entspannter, trotz Regens südländischer Atmosphäre traf sich am Freitagabend die Branche mit den italienischen Gastgebern in der Isar Lounge im Forum des deutschen Museums. Bei dem Empfang waren die italienischen Regisseure Carlo Mazzacurati ("L´amore ritrovato") sowie Stefano Pasetto ("Tartarughe sul Dorso") anwesend. Gespräche mit RegisseurenWer Fragen zu den gesehenen Filmen hat, oder einfach die Menschen kennen lernen möchte, die hinter den Filmen stehen, kann interessante Gesprächsrunden besuchen. Alle Podiumsdiskussionen finden beim Podium im "Foyer kleiner Konzertsaal" statt.
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