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Sonderprogramm der HFF München Der Sonntag, noch vor der offiziellen Eröffnung am Abend, brachte einige Werke der HFF München auf die Leinwand. Den Anfang machte der Film „Porträt einer Rothaarigen“ der Regisseure Josef Mayerhofer und Petra Wallner, welche sich auch für die Kamera verantwortlich zeigte. Hier begleiteten die Filmemacher die in Niederbayern lebende Lotte Lenz. Die „Frau ohne Alter“ galt in ihrer Heimat als Pop-Legende, obwohl sie, wie uns die Regisseure verrieten, niemals musikalisch tätig war. Das „Porträt einer Rothaarigen“ brillierte durch die Autenzität des Altwerdens einer Person, welche nie alt werden wollte. Sehr bestechende Kameraführung. Im Anschluss wurde „Endspiel“ dem Publikum präsentiert; im düsteren schwarz-weiß gehalten, erlebt man das Leiden einer schwangeren Frau welche, von allen im Stich gelassen, im Wohnmobil auf einem Campingplatz ihr Kind zur Welt bringt, während die anderen ein Fußballspiel im Fernsehen verfolgen. Beängstigende und zum Nachdenken anregende Szenerie, welche vor allem durch die herausragende Recherche der Regisseurin Mara Eibl-Eibesfeld, sowie durch die dramatisch, realistische Kameraführung unterstrichen wird. Weitere Werke begabter und weniger begabter Jungregisseure füllten den Kinosaal im Keller des Filmmuseums fast bis auf den letzten Platz. Im Gesamten war das Sonntagsprogramm eine anziehende Mixtur verschiedenster Genre von Kurzspielfilmen bis zu Dokumentarbeiträgen. Die Darbringungen zeigten, dass das junge deutsche Kino in naher Zukunft sicherlich um einige begabte Filmemacher und um einige wertvolle, auf höchstem Niveau gearbeitete Filme reicher sein wird. |
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