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UCINE
Studiengänge: Die FUC (Facultad universitario de cinematografia) oder auch einfach nur “Universidad del cine” genannt, besteht seit 1991 und hat sich im Laufe der letzten Jahre einen exzellenten, nationalen wie auch internationalen Ruf aufgebaut. Die FUC darf sich zu Recht als beste private Filmuniversität des Landes bezeichnen. Schon an dem Angebot der Studiengänge lässt sich erkennen, dass es sich die FUC zum Ziel gesetzt hat ihre Studenten auf höchstem Niveau in den einzelnen, spezialisierten Bereichen auszubilden. Hier fällt einem auch gleich der erste Unterschied zur CIEVYC ins Auge: Das Studium dauert mindestens 3,5 Jahre (Titelbezeichnung: „Licenciado en Cinematografía“) und es besteht außerdem die Option noch drei weitere Semester zu studieren und den Titel des “Profesor en Cinematografía” zu erwerben, der einem vertiefende Kenntnisse vor allem im Bereich der Psychologie und Pädagogik lehrt, um so selbst vom Studierenden zum Lehrenden zu werden. Des Weiteren findet man ein weitaus differenzierteres Angebot an Studiengängen. Die Universität besteht aus zwei Fakultäten. Zum einem der “facultad de communicación” und zum anderen der “facultad de cinematografía”. Letztere bietet folgende Studiengänge an: 1. Direccion cinematografia (Regie) 2. Guión cinematografia (Drehbuch) 3. Iluminación y camera cinematografia (Licht und Kamera) 4. Escenografia y vestuario cinematografía (Bühnenbild und Austattung) 5. Compaginacion cinematografía (Postproduktion) 6. Producción cinematografía 7. Historia, teoria y critica cinematografía 8. Cine de animación y Multimedia Auch an der FUC werden Seminare, Workshops und vor allem auch Gastreden von bekannten nationalen und auch international Filmschaffenden angeboten, die zum Teil gratis oder kostenpflichtig sind. - Videokameras (3-Chip DV und HD) und Filmkameras (sowohl 16mm als auch 36mm) - Großzügiger Equipmentraum mit Lichteinheiten aller Stärken, Steadycam und Dolly - 9 vollausgestattete Schnitträume, davon 2 für den Online-Schnitt ausgerichtet (Es wird sowohl Avid als auch Final Cut Pro zum Schnitt verwendet) - geräumiges Soundstudio (Pro Tools) zur kompletten Neuvertonung der Filme geeignet, zwei eigenen Aufnahmestudios mit Sprecherkabinen
Der “Mercedes” unter den privaten Filmschulen richtet ein eigenes internationales Filmfest für Filmhochschulen aus, welches in dieser Form einzigartig in Lateinamerika ist. Des Weiteren darf sich die Universität damit brüsten, jährlich von allen Filmschulen die meisten Projekte zu realisieren. Das sind im Schnitt 10 Kurzfilme in 35mm, 30 in 16mm und ungefähr 100 Kurzfilme, welche in DV oder HD realisiert werden. Relativ viele davon dürfen sich mit internationalen Preisen rühmen. Im Moment studieren etwa 1000 Personen an der UCINE und jedes Jahr beginnen 300 neue Studenten sich in den verschiedenen Fachbereichen ausbilden zu lassen. Die Argentinier bilden dabei nur eine knappe Mehrheit, denn ungefähr 40 Prozent der Studierenden kommt aus dem Ausland, vorwiegend Lateinamerika. Neben dem normalen Kursangebot ist es für jeden Studenten verpflichtend eine weitere Fremdsprache zu lernen. Angeboten werden Englisch und Französisch.
Für die Immatrikulation sind folgende Unterlagen nötig:
Hinzu kommen nun noch die Studiengebühren, welche sich entsprechend dem hohen Niveau folgendermaßen zusammensetzen: Einmalige
Immatrikulationsgebühr: 1500 US Dollar Monatliche
Studiengebühr: 780 Pesos Umrechnungskurs: ( vom 1. Oktober 2006 ) 1 Euro = 3.94209 Argentinischer Peso 1 Euro = 1.26796 US Dollar An dieser Universität werden nur 11 Monate Studiengebühren im Jahr bezahlt. Zusätzliche Kosten für Prüfungszulassungen entstehen nicht. Kopierkosten und Ähnliches hat jeder Student selbst zu zahlen. Für ausländische Studenten gibt es keine Form von “becas” (Stipendium), welche man beantragen könnte. Darum sollte man sich also in Deutschland kümmern, doch inwieweit der DAAD Stipendien hierfür vergibt, ist schwer einzuschätzen. Hinzu kommt noch eine weitere, wichtige Tatsache: An der UCINE lässt sich als Ausländer NUR das komplette Studium absolvieren. Die einzige Ausnahme: ein „Convenio“, also eine Partnerschaft zu der Heimuniversität. Das “Freemover” Programm wird hier weder anerkannt noch werden Ausnahmen in diesen Belangen akzeptiert. PRO: sehr gute Spezialisierungsmöglichkeiten, eigener Schwerpunkt auf Animation, große, angenehme Räumlichkeiten, exzellente Ausstattung CONTRA: im Vergleich die teuerste Filmuniversität
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