Startseite
Kino
Nach oben Filmschule Aktuell Community Seminare
 
 
Digitales Kino
Digital Cinema
Autokino
Suche Startseite Druckansicht E-Mail ans Movie-College

Ein Projekt von

Das Movie-College sucht Partner und Sponsoren! mehr...

Der Saal verdunkelt sich, das allgemeine Gemurmel verstummt.
Dann der Gong und der Vorhang öffnet sich...

 

Wie kommt jetzt das Bild auf die Leinwand?

 


Filmprojektor

Der Filmprojektor funktioniert ziemlich ähnlich wie eine Kamera, nur genau umgekehrt. Das Licht wird hinter dem Bildfenster von einer möglichst hellen, möglichst kleinen Lichtquelle erzeugt. Es strahlt durch das winzige Bild und wird durch das Objektiv extrem vergrößert.

Die Lichtquelle waren früher Kohlebogenlampen, mit denen helles Kunstlicht (Farbtemperatur) erzeugt werden konnte. Sie erzeugten enorme Hitze und bedurften häufiger Wartung (Justage). Bei alten Projektoren sieht man oft noch mächtige Abluftrohre aus dem Projektor ragen, die zu Schornsteinen etc. führten.

Transportiert wird der Filmstreifen genau wie in der Kamera bildweise, intermetierend. Und so wie es in der Filmkassette der Kamera Schlaufen gibt, trifft man sie auch im Projektor an.


 

Xenon Projektor

Heutige Projektoren arbeiten meistens mit Xenon-Licht, welches eine Tageslicht-Farbtemperatur aufweist. Dieser Unterschied der Farbtemperaturen ist deshalb wichtig, weil im Kopierwerk berücksichtigt wird, für welchen Lichttyp die Kopie abgestimmt werden muss. Da heute fast alles Xenon ist, werden heutige Kopien automatisch darauf abgestimmt. Betrachtet man aber alte Kopien (für Kunstlicht abgestimmt) mit einem Xenon-Projektor, so kann es sein, dass die Farben zu bläulich abgebildet werden. Der Vorführer kann diesen Effekt, der etwa bei Klassikern auftritt, korrigieren, indem er einen 85er (Orange-)Filter in den Strahlengang bringt.


In den meisten Vorführräumen stehen zwei Projektoren, in denen jeweils ein Akt (ca. 20 Min) eines Filmes eingelegt ist. Wenn der erste Akt durchgelaufen ist, der Vorführer erkennt dies an rechteckigen und runden Marken im oberen Bildrand, dann wird der 2. Projektor abgefahren. Dann wird der 1. Akt aus dem 1. Projektor ausgelegt und der 3. eingelegt. Ist der 2. Projektor mit dem 2. Akt durch, geht´s mit dem ersten Projektor weiter.

Es gibt allerdings auch Systeme mit großen Tellern oder Spulen für Endlos-Projektion etc. Diese findet man vor allem in Kinos mit vielen Leinwänden, wo ein oder zwei Vorführer gleich 10 Kinos gleichzeitig bespielen müssen.

 
© 1999-2008
Movie-College

Allary Film,
TV & Media
 
[ Digitales Kino ] [ Digital Cinema ] [ Autokino ]
 
 

Titel:   Kino
Zugriff:
Adresse:

Quelle: Movie-College (www.movie-college.de)

Allary Film, TV & Media (München) – Alle Rechte vorbehalten